Samstagabend 19 Uhr in den Schlafzimmern dreier äußerst verschiedener Paare.
Während sich Ernest und Delia anlässlich ihres Hochzeitstages auf ein gemütliches Abendessen in einem Restaurant vorbereiten, erwarten Malcolm und Kate die Gäste zu ihrer Einweihungsparty im neuen Heim. Es soll ein richtig netter Abend werden. Zumindest hatten sie sich das vorgenommen. Wären da nicht Trevor und seine reichlich durchgeknallte Partnerin Susannah, die wieder mal ihre Beziehungsprobleme nicht unter sich austragen können, sondern den Schauplatz ihrer Streitigkeiten auf fremdes Territorium verlegen müssen.
Bevor die Party überhaupt richtig losgeht, taucht auch noch Trevors Exfreundin Jan auf, die ihren Mann, geplagt von Rückenschmerzen und Selbstmitleid, im Bett zurückgelassen hat. Das Chaos scheint perfekt. Dem unvermeidbaren großen Knall können sich auch Ernest und Delia, Trevors Eltern, nicht entziehen. Der Abend wird zu einer turbulenten Nacht. An Nachtruhe ist in den drei Schlafzimmern nicht zu denken …
In “Bedroom Farce” (so der Orginaltitel von “Schlafzimmergäste”) enthüllt Alan Ayckbourn die tragisch-komische und alltägliche Sprachlosigkeit zwischen Beziehungspartnern, die sich oft hinter einer übertriebenen Geschwätzigkeit verbirgt. Das Stück entstand 1975.
Unsere Protagonisten lernen heute Abend, wie es Goethe in seinen “Wahlverwandtschaften” postuliert :
“Im Ehestand muss man sich manchmal streiten, denn dadurch erfährt man was voneinander.”

Foto: t&w 
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