„Die Toscana-Therapie“ ist bereits unsere 10. hauseigene Produktion, und das Ensemble mit kleinerer Besetzung hat sich diesmal an Robert Gernhardt, den Satiriker, Cartoonisten, Humoristen und Germanisten gewagt. Er veröffentlichte seine „Therapie“ 1986:
KARIN und GERHARD verbringen seit Jahren ihren Urlaub in Italien im Landhaus eines gemeinsamen Bekannten. Frieden und Erholung zum Freundschaftspreis sucht das Ehepaar – sie Illustratorin, er Hochschullehrer – allerdings nicht irgendwo zwischen den Alpen und Sizilien, sondern in der Toscana, dem El-Dorado gestresster bundesrepublikanischer Intellektueller.
Die Erholung fällt jedoch aus: Wenn sich die beiden nicht gerade selbst über Essensvorbereitungen oder sexistische Anspielungen in die Wolle kriegen, stören Traktorenlärm und Düngergestank die Sommerfrische. Ein schriftstellernder Amerikaner, der sich einquartiert hat, und ein unheimlich lockeres Pärchen trüben die vermeintliche Idylle zusätzlich. Dennoch wird es nicht laut, fliegen nie die Fetzen – man ist ja abgeklärt und hat mit dem Kopf alles im Griff. Bis zum Showdown …

Foto: t&w 
Foto: t&w 
Foto: t&w 
Foto: t&w 
Foto: t&w 
Foto: t&w
