Hallo Nachbarn!
Ich darf Sie doch so ansprechen? Wir haben nämlich alle etwas gemeinsam: Wir haben alle Nachbarn und wir sind selbst welche! Leben wir nicht alle in einer Wohngemeinschaft – irgendwie?
Unsere „Helden“ in unserer bereits vierten Produktion mit dem Ensemble sind überzeichnet, sicher, aber auch der Wirklichkeit abgeguckt. Unsere Figuren wohnen alle gemeinsam in einer Straße, planen ein Straßenfest – man kennt sich gut, tauscht Rezepte aus, guckt über Verschrobenes milde hinweg, wagt auch mal den Widerspruch, man lebt für sich, aber auch zusammen. Da überrascht es schon, wenn jemand von außen dazukommt und dabei noch ein wahres Wunder vollbringt.
Wenn wir ein Stück entwickeln, interessiert es uns sehr, was hinter der Fassade der jeweiligen Figur steckt, die Ursachen und Gründe für ihre „Neurosen“, und dennoch ist unser Stück eine Art Märchen: wie gern hätten wir doch manchmal im wirklichen Leben auch so eine Zauberpflanze, die uns hilft unser wahres Ich zu leben?!
Aber so simpel ist es eben nicht und wahrscheinlich hat Herbert Grönemeyer Recht, wenn er singt: BLEIBT ALLES ANDERS und damit offen. Wir Nachbarn sind eben die wahren Helden des Alltags!
In diesem Sinne auf weiterhin gute Nachbarschaft!

Foto: t&w 
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