Prinz Leonce vom Reiche Popo lebt in Langeweile, eingesperrt in das „Muss“ des Lebens. Er ist jung und ihm graut vor dem noch langweiligeren Leben, das ihn erwartet. Als sein Vater , König Peter vom Reiche Popo, ihn mit Prinzessin Lena verheiraten und dann die Regierung in seine Hände legen will, ist er entsetzt. Die ihm zugedachte Braut, Prinzessin Lena vom Reiche Pipi, will in die Zwangsheirat mit einem Unbekannten ebenfalls nicht einstimmen. Und so beschließen beide – unabhängig voneinander – die Flucht. Begleitet von seinem Freund Valerio macht sich Leonce auf den Weg nach Italien. Doch auf der Flucht treffen die beiden Königskinder aufeinander, ohne sich zu erkennen. Und – wer hätte das gedacht? – sie verlieben sich …
Die einzige Komödie Georg Büchners zeigt den Protest gegen vorgefertigte, beengende Lebens- und Gesellschaftsentwürfe. Gibt es so etwas wie einen freien Willen und eine Freiheit der Entscheidung? Oder sind alle Versuche, sein Leben selbst zu gestalten, doch zum Scheitern verurteilt? Das Jugendensemble VI interpretiert diese zeitlos aktuellen Fragen, die sich jeder heranwachsenden Generation neu stellen.

Foto: t&w 
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